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Vorausgefüllte Formulare in Elementor mit URL-Parametern und FunnelKit-Automationen

So richtest du’s ein (Kurz-Guide)

  1. URL bauen Beispiel-Link in deiner E-Mail/Automation:
https://deinedomain.de/profil-update/?email={{contact_email}}&first_name={{contact_first_name}}
  1. (Die Platzhalter kommen z. B. aus FunnelKit.)
  2. Seite anlegen mit der URL (Titelform) „/profil-update“ (natürlich kann die Seite auch anders heißten, dann muss die URL oben natürlich angepasst werden.
  3. Erstelle dann ein Element-Formular.
  4. Elementor-Formular öffnen → Feld wählen (z. B. „E-Mail“, „Vorname“, „Straße“).
  5. Default Value per Dynamic Tag setzen
    • Klicke beim Feld auf das Dynamic-Icon (3 Scheiben übereinander am Ende des Feldes von Default Value) → Site → Request Parameter.
    • In den Einstellungen wählst du Type: GET, Parameter Name z. B. email, first_name, contact_id etc.
    • Ergebnis: Das Feld wird automatisch mit dem Wert aus der URL befüllt. 
  6. Optional: Hidden-Felder für IDs/Token Lege ein Feld vom Typ Hidden an (z. B. contact_id oder token) und befülle es genauso über Request Parameter. So kannst du später sicher zuordnen, welcher Kontakt aktualisiert werden soll. 

Tipp: Du kannst beliebige Parameter verwenden (utm_source, token usw.) – alles, was in der URL steht, kann ins Formular gezogen werden. 

Um sensible Daten zu schützen, sollten nicht alle Benutzerdaten direkt im E-Mail-Link enthalten sein. Selbst wenn die Empfänger vertrauenswürdig sind, weiß man nie, wer eine E-Mail eventuell weiterleitet oder einsehen kann.

Empfohlene Vorgehensweise:

Statt alle Daten (z. B. Name, Straße, Adresse) als URL-Parameter in die E-Mail einzufügen, kannst du einen zweistufigen Prozess verwenden:

  1. Schritt 1: Der Nutzer öffnet ein kurzes Formular und gibt dort nur seine E-Mail-Adresse ein.
  2. Schritt 2: Nach dem Absenden wird automatisch eine E-Mail mit einem sicheren, personalisierten Link verschickt.
  3. Schritt 3: Der Nutzer klickt den Link und gelangt auf die Seite, auf der seine bestehenden Daten bereits vorausgefüllt sind und sicher bearbeitet werden können.

➡️ Vorteil:

  • Keine sensiblen Adressdaten oder persönlichen Informationen werden offen in E-Mails oder URLs übertragen.
  • Nur der berechtigte Nutzer erhält Zugriff auf seine eigenen Datensätze.

💡 Ausnahme:

Wenn du nur sehr grundlegende Felder wie Name oder E-Mail-Adresse aktualisieren lässt, ist die direkte Variante (Parameter in der URL) meist unproblematisch, da diese Daten ohnehin in der E-Mail selbst stehen.

Für alles, was darüber hinausgeht (z. B. Adresse, Telefonnummer, Kundennummer), ist der oben beschriebene zweistufige, DSGVO-freundliche Weg deutlich sicherer.

Hilfe-URL der Seite: https://gutermann.xyz/knowledge-base/vorausgefuellte-formulare-in-elementor-mit-url-parametern-und-funnelkit-automationen/

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