So richtest du’s ein (Kurz-Guide)
- URL bauen Beispiel-Link in deiner E-Mail/Automation:
https://deinedomain.de/profil-update/?email={{contact_email}}&first_name={{contact_first_name}}
- (Die Platzhalter kommen z. B. aus FunnelKit.)
- Seite anlegen mit der URL (Titelform) „/profil-update“ (natürlich kann die Seite auch anders heißten, dann muss die URL oben natürlich angepasst werden.
- Erstelle dann ein Element-Formular.
- Elementor-Formular öffnen → Feld wählen (z. B. „E-Mail“, „Vorname“, „Straße“).
- Default Value per Dynamic Tag setzen
- Klicke beim Feld auf das Dynamic-Icon (3 Scheiben übereinander am Ende des Feldes von Default Value) → Site → Request Parameter.
- In den Einstellungen wählst du Type: GET, Parameter Name z. B. email, first_name, contact_id etc.
- Ergebnis: Das Feld wird automatisch mit dem Wert aus der URL befüllt.
- Optional: Hidden-Felder für IDs/Token Lege ein Feld vom Typ Hidden an (z. B. contact_id oder token) und befülle es genauso über Request Parameter. So kannst du später sicher zuordnen, welcher Kontakt aktualisiert werden soll.


Tipp: Du kannst beliebige Parameter verwenden (utm_source, token usw.) – alles, was in der URL steht, kann ins Formular gezogen werden.
Link-Generator:
FunnelKit Link-Builder
Baue personalisierte Links mit URL-Parametern und den FunnelKit-Tags ({{…}}).
Parameter
Tag-Übersicht & Hinweise
{{contact_email}} — E-Mail{{contact_first_name}} — Vorname{{contact_last_name}} — Nachname{{contact_phone}} — Telefon{{contact_city}} — Stadt{{contact_state}} — Bundesland/State{{contact_country}} — LandHinweis: Für sensible Daten lieber einen sicheren Token-Parameter verwenden und die Daten serverseitig auflösen.
🔐 Datenschutz-Tipp: Nutzerlinks sicher gestalten
Um sensible Daten zu schützen, sollten nicht alle Benutzerdaten direkt im E-Mail-Link enthalten sein. Selbst wenn die Empfänger vertrauenswürdig sind, weiß man nie, wer eine E-Mail eventuell weiterleitet oder einsehen kann.
Empfohlene Vorgehensweise:
Statt alle Daten (z. B. Name, Straße, Adresse) als URL-Parameter in die E-Mail einzufügen, kannst du einen zweistufigen Prozess verwenden:
- Schritt 1: Der Nutzer öffnet ein kurzes Formular und gibt dort nur seine E-Mail-Adresse ein.
- Schritt 2: Nach dem Absenden wird automatisch eine E-Mail mit einem sicheren, personalisierten Link verschickt.
- Schritt 3: Der Nutzer klickt den Link und gelangt auf die Seite, auf der seine bestehenden Daten bereits vorausgefüllt sind und sicher bearbeitet werden können.
➡️ Vorteil:
- Keine sensiblen Adressdaten oder persönlichen Informationen werden offen in E-Mails oder URLs übertragen.
- Nur der berechtigte Nutzer erhält Zugriff auf seine eigenen Datensätze.
💡 Ausnahme:
Wenn du nur sehr grundlegende Felder wie Name oder E-Mail-Adresse aktualisieren lässt, ist die direkte Variante (Parameter in der URL) meist unproblematisch, da diese Daten ohnehin in der E-Mail selbst stehen.
Für alles, was darüber hinausgeht (z. B. Adresse, Telefonnummer, Kundennummer), ist der oben beschriebene zweistufige, DSGVO-freundliche Weg deutlich sicherer.